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Sonntag, 21. Oktober 2012

Tausend spannende Dinge ...

... aber keine Zeit zum Bloggen :-/
Ein Haus bauen und umziehen und einrichten ist toll, genial und super schön! Aber nicht blogtauglich ...
Zumindest funktioniert das bei mir erstaunlich schlecht. Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht auch einfach nicht multitasking fähig genug ... oder es liegt daran, dass der Rechner nun wieder einen ordentlichen Platz (oben) im Arbeitszimmer hat und ich keinen Laptop habe mit dem ich auf der Couch sitzend bloggen kann ... 
Es wird sich zeigen. Hier bin ich jedenfalls mal wieder. Ich könnte Euch mit Blog-Beiträgen tot schmeißen ... sie sind alle da ... in meinem Kopf und Fotos habe ich auch brav gemacht nur komme ich nicht wirklich zum Schreiben, also wird es hier gezwungener Maßen in Zukunft Titel "aus dem Archiv" geben ... tagesaktuell bekomme ich im Moment einfach nicht auf die Kette.
Heute bleiben wir aber relativ aktuell. Letzte Woche habe ich etwas für mich spannendes neues ausprobiert:
Ich habe eine neue Form der Flaschenpost ausprobiert: Kennt Ihr bookcrossing?
Ich habe davon bereits vor einiger Zeit gehört und nun hatte ich endlich ein Buch, welches ich auf Reisen schicken konnte und auch einen Ort dafür auserkoren.
Also erstmal die Erläuterung: Bei bookcrossing geht es darum Bücher in die Freiheit zu entlassen, auf dass sie einen neuen Leser finden. Das kann prinzipiell jeder Ort sein. Die Parkbank, das Wartezimmer beim Arzt, oder das Bücherregal im Möbelkaufhaus oder was einem sonst so einfällt. Man lässt das Buch dort, auf sich alleine gestellt, in der Hoffnung, dass jemand anderes es findet. Ich habe mir für meine erste Bücherbefreiung einen öffentlichen Bücherschrank in Aachen ausgesucht, da hat das Buch zumindest Gesellschaft und bei Regen ein Dach über dem Kopf. 
Außerdem habe ich vor einiger Zeit selbst ein Buch aus dem Bücherschrank entnommen und es wurde Zeit eines zurück zu bringen.
Aber wo ist dabei jetzt der Flaschenposteffekt?
Das Buch wird vor der Freilassung mir Aufklebern versehen, dies Aufkleber enthalten den Hinweis auf die Plattform von bookcrossing und eine eindeutige Identifikationsnummer.
Nun hofft man also erstens, dass das Buch gefunden wird und zweitens, dass sich der Finder den Aufkleberhinweisen folgt, auf die Internetseite geht und dort einen Eintrag zum Buch macht. Also ähnlich der Flasche, die irgendwo gefunden wird und dann antwortet der Finder tatsächlich auch noch
Ich bin äußerst gespannt, ob sich mein Buch jemals melden wird. ;-)
Aber selbst wenn nicht, so genügt mir der Gedanke, dass es vielleicht jemanden findet, der es mehr zu würdigen weiß als ich. Es ist nämlich das erste Buch meines Lebens, dass ich nicht zu Ende gelesen habe ...
Wer mehr wissen will kann hier weiter lesen. Der zweite Journaleintrag enthält meine Meinung zum Buch.
Liebe Grüße, Eure

Dienstag, 21. Juni 2011

Die lesende Minderheit

Schon Anfang des Jahre habe ich der Geburt eines kleinen feinen Blögchens beigewohnt: "Die lesende Minderheit" nur Zeit hatte ich da noch keine ... ich habe zwar viel gelesen, aber das waren eher Uni-Skripte und Fachbücher (gruselig daran zurück zu denken). Und so hatte ich den Blog dann auch wieder aus den Augen verloren ... Doch mein Monatsmotto hat mich wieder ans Lesen gebracht und da fiehl mir auch der (inzwischen gar nicht mehr so) kleine Blog wieder ein ... Alle zwei Monate wird dort ein "Lesethema" vorgestellt, wenn man Lust, hat so liest man ein passendes Buch und schreibt darüber auf seinem Blog. Die beiden Blogbetreiberinnen (Bine und Caro) lesen auch sehr fleißig (sonst hätten sie den Blog wahrscheinlich auch nicht ins Leben gerufen) und sprechen Empfehlungen aus, oder eben nicht ...
Das Motto Mai/Juni ist "lies ein Buch, in dessen Titel ein Eigenname vorkommt!". Na da passt mein grade hervorgekramter "Harry Potter und der Halblutprinz" ja perfekt ... aber, ach Du Schreck hat der viele Seiten ... und es ist doch schon Mitte Juni!! Also Plan-Änderung ... Blick ins "To-Read"-Regal: "84 Charing Cross Road" Das passt auch zum Thema.
Wieder eines der Bücher, die ich aus dem "Reduziert-weil-Mängelware"-Korb gefischt habe ... vor Ewigkeiten für kleines Geld ... keine Ahnung mehr, worum es überhaupt geht ;-)
Und was soll ich sagen?! Ich habe das Buch an zwei Abenden in mich aufgesogen!! Soooo schön! Es ist der reale Briefwechsel zwischen einer Bücher liebenden New Yorkerin Helene Hanff (der Autorin) und eines Londoner Antiquars Frank Doel. Sie schreibt an ihn, weil sie nach dem 2.Weltkrieg, die Bücher, die sie so gerne hätte in New York nicht auftreiben kann. Aus geschäftlichen Korrespondenz entwickelt sich eine Brieffreundschaft, die über reine Bestellungen hinaus geht. Der Briefwechsel gewinnt seinen Charme unter anderem dadurch, dass mit der forschen New Yorkerin und dem Londoner Antiquar zunächst zwei Welten aufeinander treffen ... nach und nach mischen sich dann auch Briefe von weiteren Angestellten der Buchhandlung und der Familienangehörigen von Frank in die Korrespondenz.
Ich musste das Buch wirklich bewusst weglegen, sonst hätte ich es auch in einer Nacht durchgelesen ;-)
Fazit: Absolut empfehlenswert! 5 von 5 Bücherwürmern!

Liebe Grüße, Eure
PS: Und vielleicht schaffe ich den Potter ja jetzt auch noch, ist schließlich schon halb aus ;-)

Donnerstag, 30. Juli 2009

Neue Rubrik: Lesefutter

Jetzt wo die Dipl ja fast vorbei ist, komme ich ja tatsächlich auch mal wieder zum Lesen von "sinnloser" Literatur! *freu*
Da ich immer glücklich bin, wenn ich nicht vollkommen ratlos in der Buchhandlung stehe (auch wenn einem das manchmal tolle Zufallskäufe beschert), sondern stattdessen einen heißen Tipp bekomme, werde ich mich jetzt revangieren und kurze (subjektive) Bewertungen der Bücher abgeben, die ich grade lese.

Also fangen wir an:
Im Moment lese ich "Pappilon" von Henri Charrières. Bekannt duch die spätere Verfilmng mit Dustin Hoffman (die ich aber noch nicht gesehen habe).
Der Autor ist eigentlich gar keiner. Er ist ein unschuldig zu lebenslanger Haft verurteilter Venezuelaner, der seine Geschichte im Bagno und seine Flucht von dort niedergeschrieben hat.
Der Roman besticht weniger durch seine Sprache oder geschickte Wendungen, sondern grade weil man weiß, dass eine wahre Geschichte dahintersteckt. Die aus dem (subjektiven) Blickwinkel eines Betroffenen erzählt wird.
Ich bin noch nicht ganz durch, aber das Buch bekommt von mir 4 von 5 Bücherwürmern.