Schon Anfang des Jahre habe ich der Geburt eines kleinen feinen Blögchens beigewohnt: "Die lesende Minderheit" nur Zeit hatte ich da noch keine ... ich habe zwar viel gelesen, aber das waren eher Uni-Skripte und Fachbücher (gruselig daran zurück zu denken). Und so hatte ich den Blog dann auch wieder aus den Augen verloren ... Doch mein Monatsmotto hat mich wieder ans Lesen gebracht und da fiehl mir auch der (inzwischen gar nicht mehr so) kleine Blog wieder ein ... Alle zwei Monate wird dort ein "Lesethema" vorgestellt, wenn man Lust, hat so liest man ein passendes Buch und schreibt darüber auf seinem Blog. Die beiden Blogbetreiberinnen (Bine und Caro) lesen auch sehr fleißig (sonst hätten sie den Blog wahrscheinlich auch nicht ins Leben gerufen) und sprechen Empfehlungen aus, oder eben nicht ...
Das Motto Mai/Juni ist "lies ein Buch, in dessen Titel ein Eigenname vorkommt!". Na da passt mein grade hervorgekramter "Harry Potter und der Halblutprinz" ja perfekt ... aber, ach Du Schreck hat der viele Seiten ... und es ist doch schon Mitte Juni!! Also Plan-Änderung ... Blick ins "To-Read"-Regal: "84 Charing Cross Road" Das passt auch zum Thema.
Wieder eines der Bücher, die ich aus dem "Reduziert-weil-Mängelware"-Korb gefischt habe ... vor Ewigkeiten für kleines Geld ... keine Ahnung mehr, worum es überhaupt geht ;-)
Und was soll ich sagen?! Ich habe das Buch an zwei Abenden in mich aufgesogen!! Soooo schön! Es ist der reale Briefwechsel zwischen einer Bücher liebenden New Yorkerin Helene Hanff (der Autorin) und eines Londoner Antiquars Frank Doel. Sie schreibt an ihn, weil sie nach dem 2.Weltkrieg, die Bücher, die sie so gerne hätte in New York nicht auftreiben kann. Aus geschäftlichen Korrespondenz entwickelt sich eine Brieffreundschaft, die über reine Bestellungen hinaus geht. Der Briefwechsel gewinnt seinen Charme unter anderem dadurch, dass mit der forschen New Yorkerin und dem Londoner Antiquar zunächst zwei Welten aufeinander treffen ... nach und nach mischen sich dann auch Briefe von weiteren Angestellten der Buchhandlung und der Familienangehörigen von Frank in die Korrespondenz.
Ich musste das Buch wirklich bewusst weglegen, sonst hätte ich es auch in einer Nacht durchgelesen ;-)
Liebe Grüße, Eure 
PS: Und vielleicht schaffe ich den Potter ja jetzt auch noch, ist schließlich schon halb aus ;-)

PS: Und vielleicht schaffe ich den Potter ja jetzt auch noch, ist schließlich schon halb aus ;-)


1 Kommentar:
Hey Fredda, die Tarte ist erprobt. Habe sie heute zum 2. mal gebacken. Alle mögen sie sehr gern. Ich würde kein Rezept einstellen, hinter dem nicht eine Rosine steht!!
Zu deinem Text hier: Eigentlich fand ich Bücher, in denen sich die Akteure Briefe schreiben, nie sehr spannend zu lesen. Ich wurde aber durch Jane Austen eines besseren belehrt (Lady Susan).
Lesen ist sooo schön, nicht wahr!!
LG Rosine♥♥♥
Kommentar veröffentlichen