Samstag, 15. September 2012

Spaßige Beschäftigung für Samstagnachmittage

Hatte ich Euch erzählt, dass wir einen feuchten Keller haben, bzw. mittlerweile hatten? 
Nein, ich glaube nicht. Der feuchte Keller war jedenfalls einer der Hauptschuldigen, warum es hier so ruhig war. Kurzer Rückblick:
Es fing damit an, dass wir einen nassen Fleck im Keller hatten. Da hatte jemand irgendwas verschüttet, also wunderte das nicht weiter, bis der Fleck größer wurde und plötzlich Fleck-Geschwister an anderen Stellen im Keller bekam und dann kroch die Feuchtigkeit die Wände hoch und in einer Ecke kann man hinter den Estrich schauen, da stand das Wasser drin. 
Erstens macht das schlechte Laune und zweitens schlechtes Raumklima und drittens fängt man an zu Grübeln, wo bitte das Wasser her kommt. Telefonate mit unserem Bauleiter brachten das Ergebnis, dass es sich um die Restfeuchte aus dem Estrich handeln muss. Wenn die Situation trotz Wassersauger (der in das Eckloch im Estrich passte) nicht besser wird muss jemand rauskommen und nach der Ursache suchen, ansonsten brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.
Also wurde der Wassersauger unser (lauter!!!) "bester" Freund ... und der Keller wurde immer trockener. Unsere Sorge was zerstreut. 
Und nun hat der Mann im Haus letzte Woche mehr oder minder per Zufall doch noch einen weiteren Schuldigen am unnatürlichen Wasserstand im Keller gefunden. Diese beiden unscheinbaren Gesellen haben es faustdick hinter den Ohren:
Denn der nette schwarze Riffelschlauch da drum rum, der ging bis vor kurzem noch bis ganz nach oben, und unter diesem Schlauch sah es so aus:
Wasser, welches über den Schlauch unbemerkt in den Boden verschwand ... so hätten wir noch ewig weiter saugen können ... Dem Himmel sei Dank haben wir es per Zufall entdeckt und seit der weltbeste Papa dieses Leck abgedichtet hat konnten wir mittlerweile das Saugen dran geben und nun darf unser neuer bester Freund - der Raumluftentfeuchter - sein Werk verrichten. Der ist mir auch viiiieeeel sympathischer, denn der ist viiiieeeel leiser als der Sauger *freu*
Was das alles jetzt mit einer spaßigen Samstagsnachmittags-Beschäftigung zu tun hat? Wenn man Zucker im feuchten Keller vergisst, dann wechselt der zwar nicht den Aggregatzustand (fest bleibt fest), aber er wechselt von krümelig zu ganz schon massiv fest.
Aber ich habe gesiegt ... wenn es auch ganz schön anstrengend war ...
Liebe Grüße, Eure

Donnerstag, 13. September 2012

Schuldig geblieben ...

... bin ich Euch ja noch die Erklärung was das "Ongeschwedde" (On-jä-schwädde) aus meinen letzten 12von12 eigentlich ist. Und da gestern ja schon wieder der zwölfte war und ich es schon wieder mal vergessen habe, so kommt dann heute wenigstens endlich die Erklärung.
Ongeschwedde ist ein Brot aus dem Mönchengladbacher Raum, also eigentlich noch eher aus dem Rheydter Raum. Sprich aus meiner Geburtsstadt. Das gibt es wirklich nur dort und in ein paar umliegenden Dörfern. Das Brot gibt es immer nur ganz kurz nach der Erntesaison. Es wird aus frisch gemahlenem Weizen- und Roggenmehl hergestellt. Da Mehl bei Lagerung schwitzt und das Mehl für dieses Brot eben nicht gelagert wurde hat es noch nicht geschwitzt ... es ist ungeschwitzt ... also "ongeschwedde".
Zum Geschmack dieses Brotes gibt kann man soviel sagen: Entweder man liebt es, oder man hasst es. Dazwischen gibt es eigentlich nichts. Es ist, durch das Mischen des Mehls, ein helleres Roggenbrot, das durch Zugabe von Korinthen und Korinthenwasser dann zum süßen Roggenbrot wird. Den Geschmack kann man schwierig beschreiben, aber er ist halt etwas Besonderes und man kann sich immer ein ganzes Jahr darauf freuen ... ich glaube das ist auch das ganze Geheimnis. Denn sind nicht irgendwie alle Dinge, die es nur eine bestimmte Zeit im Jahr gibt, besonders lecker?
Liebe Grüße, Eure

Sonntag, 9. September 2012

Neustes Schnäppchen

Schaut mal, was über einen Internettrödel ergattert habe:
Einen originalen Druckerei-Setzkasten! *freu* Die habe ich bei manchen im Bloggerland schon seit längerer Zeit neidisch beäugt ... und nun habe ich einen eigenen *hach* 
Mit Bleistift rein geschrieben steht da noch in welchem Kasten sich welcher Buchstabe befunden hat- welche Schrifttype es war kann man leider nicht mehr erkennen, aber es war eine kursive Schrift, halbfett.
Und was macht der Setzkasten nun bei mir? Er beherbergt meine
Sammlung Nähgarn.
Das sieht hübsch aus, nichts kann mehr vertüddeln und ich sehe auch noch alles auf einen Blick. Praktisch, hübsch und ordentlich ... drei Wünsch auf einmal ... erfüllt. Trödel kann soooo schön sein ;-) 
Vielen Dank an Vanessa von niftythriftythings, bei Ihr habe ich diesen Setzkasten vor ein paar Monaten entdeckt und hatte mich direkt in die Idee verliebt!
Liebe Grüße, Eure